Die älteste Urkunde aus dem Meppener Bestand stammt aus dem Jahr 1360. Im Landesarchiv liegt hierzu eine Abschrift aus dem 16. Jahrhundert vor. In dieser Urkunde bewilligt Bischof Adolf von Münster den Bewohnerinnen und Bewohnern Meppens das Recht, ihren Ort zu befestigen (Wenkers Urkundenbuch Nr. 94). Zu diesem Zeitpunkt waren die beiden Siedlungen „Haupthof Meppen“ und „Olde Meppen“ bereits zusammengewachsen. Es hatte sich eine städtische Struktur herausgebildet, die es ermöglichte, den Ort mit Stadttoren, Palisaden, Wall und Gräben zu sichern.
Mit der im Jahr 1360 erteilten Befestigungserlaubnis erhielt Meppen die städtischen Rechte und kann seitdem als vollberechtigte Stadt bezeichnet werden. Die Urkunde markiert damit einen zentralen Meilenstein in der Stadtgeschichte. Eine Reproduktion dieser Urkunde ist darüber hinaus im Stadtmuseum Meppen ausgestellt.
Anlässlich des 13. Tags der Archive in Deutschland, der am 07. und 08. März unter dem Motto „Alte Heimat – Neue Heimat“ stattfindet, öffnen Archive bundesweit ihre Türen und geben Einblicke in ihre Arbeit und die Vielfalt der Archivlandschaft. Auch das Niedersächsische Landesarchiv in Osnabrück beteiligt sich und lädt am Sonntag, den 08. März, von 9.00 bis 16.00 Uhr zum Besuch ein. Alle Interessierten haben an diesem Tag die Möglichkeit, Akten und Urkunden einzusehen.
Eine Übersicht, welche Akten von und über die Stadt Meppen im Landesarchiv Osnabrück verwahrt werden, ist online unter www.arcinsys.niedersachsen.de einsehbar.
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