Dank erheblicher Fortschritte in Chirurgie, Chemo-, Immun- und Strahlentherapie haben sich die Heilungs- und Überlebenschancen bei vielen Krebserkrankungen deutlich verbessert. Immer mehr Patientinnen und Patienten überstehen ihre Erkrankung langfristig. Mit dem Abschluss der Therapie beginnt jedoch eine entscheidende Phase: die strukturierte und individuelle Nachsorge. Ziel ist es, ein Wiederauftreten der Erkrankung zu verhindern oder frühzeitig zu erkennen, Spätfolgen rechtzeitig zu behandeln und die Lebensqualität nachhaltig zu sichern.
Viele Betroffene fragen sich nach Abschluss der Behandlung: „Was kann ich selbst tun, um den Therapieerfolg zu erhalten?“ Der Vortrag gibt hierzu konkrete Antworten und zeigt auf, wie Patientinnen und Patienten aktiv zu ihrer Stabilisierung und Genesung beitragen können.
Darüber hinaus vermittelt die Veranstaltung praxisnahe medizinische Inhalte: So werden die Rolle von Tumormarkern in der Verlaufskontrolle sowie die Bedeutung einer gezielten Überwachung von Vitaminen und Spurenelementen im Rahmen eines strukturierten Ernährungsmanagements verständlich erklärt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der individualisierten Nachsorgeplanung. Diese richtet sich nach dem Stadium der ursprünglichen Tumorerkrankung und dem Risiko einer Metastasenbildung. Auch die Relevanz der Nachsorge für Folgekrankheiten und möglicherweise assoziierte Krebserkrankungen wird erläutert. Der Grundsatz: Nachsorge ist Vorsorge.
Dr. med. Philipp Kaudel ist als erfahrener Spezialist für die Behandlung von Tumorerkrankungen und minimalinvasive Operationstechniken bekannt dafür, komplexe medizinische Zusammenhänge anschaulich zu vermitteln. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Krankenhaus Ludmillenstift statt.
Nähere Informationen und Anmeldung auf www.vhs-meppen.de oder telefonisch unter 05931 9373-0.
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